Haben Sie Interesse an guten, kostenlosen Programmen? Ich schon, da ich die meiste Gebrauchssoftware für überteuert halte, und gerne mal dem einen oder anderen Monopolisten ein Schnäppchen schlage. Doch zunächst eine kleine Begriffsklärung. Unter Opensource verstehen wir derlei Programme, deren Quellcode bzw. Quelltext zugänglich ist und ein Eingriff in die Programmierung zwecks Weiterentwicklung der Software somit möglich wird. Der Begriff Freeware (von Freier Software zu unterscheiden), bezeichnet Software, die kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
Es folgt eine kleine Liste der mir ans Herz gewachsenen Software, die teils Freeware, teils Open Source (manchmal auch beides) ist. Hierzu eine Anmerkung: Die im Folgenden aufgeführten Programme sind aus der Perspektive eines einfachen (dummen) Users zusammengetragen, sprich, es gibt bestimmt noch bessere Alternativen. Wer welche kennt, schreibe mir bitte!
OpenOffice ist eine hervorragende Alternative zu MicrosoftOffice. Es kann an sich alles, was auch das Microsoftprodukt bietet, nur dass dieses Programm wesentlich schneller und stabiler läuft, weniger Speicherkapazitäten verbraucht und die Nerven der Anwender schont, da es nicht andauernd die hinterlegten Formate zerschießt.
GIMP ist ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm, dass jedem anzuraten ist, der sich das viel zu teure Adobe Photoshop nicht leisten kann oder will. Wer schon Erfahrung mit Photoshop oder ähnlichen Programmen hat, dem wird die Umstellung auf GIMP nicht schwer fallen, da Aufbau und Funktionsweise sehr ähnlich sind. Wiederum gilt: schnell, ressourcenschonend und ebenso komplex wie von einem herkömmlichen Anbieter. Hier noch das Benutzerhandbuch.
Kleines Programm zum direkten Verbindungsaufbau zu einem beliebigen Rechner oder Server via Internet. Der Teamviewer ist bestens geeignet für einen schnellen und unkomplizierten Datenaustausch oder zur Fernwartung. Auch für den Zugriff auf das eigene System von einem anderen Rechner aus zu gebrauchen.
Und zuletzt ein ganz besonderer Liebling von mir: der Zettelkasten. Wenn Sie sich vor losen Notizen nicht mehr retten können und diese dringend organisiert werden sollten, kann ich den Zettelkasten nur empfehlen. Das Prinzip funktioniert nach der von Niklas Luhmann entwickelten Archivierungsmethode, ist nahezu winzig und äußerst hilfreich.
Und hier noch eine ziemlich pralle Liste von Freeware bzw. OpenSource Software, sortiert nach Anwendungsgebieten.
tm