Hulu ist ein US-amerikanisches Videoportal, das von Rupert Murdochs News Corporation und NBC Universal etabliert wurde. Hier werden hunderte von neuen und alten Serien kostenlos und in hoher Qualität angeboten, gestellt von Anbietern aus der TV- und Filmindustrie. Das Angebot ist nicht nur kostenlos, sondern auch legal, da es durch Werbung finanziert wird. Besonders das Filmangebot kann sich sehen lassen. Leider ist hulu bis dato nur für Amerikaner nutzbar. Diesem Umstand kann jedoch Abhilfe geschaffen werden. In vielerlei Hinsicht scheint hulu youtube überlegen und hat sich zum Ziel gesetzt, den Markt zu beherrschen. Unten anstehendes Video verdeutlicht, warum dies auch gelingen kann.
In unserer Agentur reden wir uns oft die Stimme heiser, wenn es um die Relevanz von Twitter im Marketing geht. Sicher, die deutsche Twitter-Community ist vergleichsweise noch klein und diese als wichtigen Absatzmarkt zu definieren, wäre zum jetzigen Zeitpunkt sicher übertrieben. Sprich, eine direkte und beträchtliche Gewinnmaximierung durch auf Twitter angebotene Waren ist noch nicht als direkte Folge am Einsatz des Mediums zu belegen. Jedoch handelt es sich hierbei um ein Medium, das stetig an Zuwachs und Einfluss gewinnt, mittels dieses sich demnach auch stetig mehr potentielle Käufer direkt ansprechen lassen. Obwohl nur eine Randnote, ist die kurze Geschichte der Indie-Rock-Musikerin Amanda Palmer sicherlich ein gutes Beispiel für die Verdienstmöglichkeiten, die Twitter in Zukunft in einem sehr viel weiteren Rahmen bieten wird. Die twitternde Musikerin hat es nämlich vollbracht, unter Einsatz von Twitter und wenigen fokussierten Aktionen 19.000 US-Dollar zu verdienen. Funktioniert hat das Ganze folgendermaßen:
Eines Abends startet sie einen Aufruf per Twitter, dem einige hundert ihrer Fans Folge leisten. Sie blödeln alle eine Weile miteinander herum und der sog. Mob kreiert noch am selben Abend die Idee eines T-Shirts mit dem Slogan:
Don’t stand up for what’s right, stay in for what’s wrong.
Bereits am nächsten Abend setzt ihr Webdesigner eine Site mit Shop auf, wo das T-Shirt mit besagtem Slogan dann gekauft werden kann. 200 Stück werden nahezu sofort verkauft.
Am nächsten Tag berichtet Palmer auf ihrem Blog über die Aktion und weitere 200 T-Shirts werden abgesetzt.
Einige Tage darauf startet die Musikerin eine Privatauktion, wieder per Twitter, auf der einige ihrer persönlichen Habseeligkeiten versteigert werden, und sie verdient innerhalb von drei Stunden 6.000 US-Dollar.
Zuletzt lädt sie per Twitter zu einem Geheimkonzert ein und verdient noch einmal 2.000 Dollar.
Unterm Strich hat sie mittels Twitter, Blog und einer schnell zusammen geschusterten Website und vier Aktionen (Fangespräch, T-Shirtverkauf, Auktion und Geheimkonzert), für die sie jeweils nur ein paar Stunden ihrer Zeit opferte, 19.000 US-Dollar verdient. Und alles ohne kostspielige Werbemaßnahmen, Managerkosten, Produktionsfirma.
Ihr Kommentar dazu:
Total made this month using twitter= $19.000.
Total made from 30.000 records sales= absolutely nothing.
Schöne Rechnung und ein sehr überzeugendes Argument für alle, die die Marktrelevanz von Twitter und Blogs immer noch nicht wahrhaben wollen.
Bestimmt schon eine Millionen Mal abgelichtet, und ich musste es heute auch machen. Das Tommy Weisbecker Haus ist in meinem Empfinden eines der schönst gestalteten Gebäude, die ich bisher gesehen habe. Unzählige Details und ein stetiger Wandel durch die löbliche Arbeit diverser Sprayer lassen das Haus, Erinnerungstätte, lebendiges Mahnmal, Zufluchtsort und Zukunft zugleich, in voller bunter Farbenvielfalt vor dem Auge des Betrachters aufgehen. Oft habe ich es in diversen Reiseführern bestaunt und heute stand ich mit einem Male davor: Einfach phantastisch.
Da ich im Moment in unserer phantastischen Hauptstadt gastiere, deren buntes Treiben eine nahezu unversiegbare Inspirationsquelle bietet, habe ich beschlossen (auch zeitlich geschuldet), die Einflüsse zu spiegeln und eine Vielzahl kleinerer Netzfragmente zu posten.
Und es geht los mit einem Video, was den unumstrittenen Beweis erbringt, dass das Web 2.0 in Wirklichkeit Punk Rock ist.