Something about twitter

Das Thema twitter scheint immer noch sehr umstritten zu sein. Wie bereits erwähnt, halte ich eine Form des Corporate twitter durchaus für sinnvoll, wenn maßgeblich Informationen in Form von Links getwittert (heißt es eigentlich getwittert oder getweeted?)  werden. Die einseitige, schwarz-weiß gedachte Verdammung erscheint mir, wie so oft, auch in diesem Fall einfach zu kurz gedacht. Die typische “ich-bin-aufgestanden-und-gehe-jetzt-mal-kacken” – MItteilung ist allerdings auch mir zuwider.

Auf Spreeblick bin ich auf ein interessantes Projektchen gestoßen, dass ich hier erwähnen möchte, zumal es von Leuten ins Leben gerufen wurde, die selbst twittern (oder tweeten?).

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Sehr schön finde ich hier die Verkehrung ins Paradoxe. Menschen, die twittern (oder tweeten?) ablehnen, können hier twittern (oder tweeten?), warum sie dies tun. So twittern (oder tweeten?) diese dann doch noch. Oder böse auf den Punkt gebracht: HAHA – verarscht!

Was haben wir hier? Ach ja, ein Buch. Oder so etwas ähnliches. Es handelt sich um ein “Buch” von James Bridle, in welchem dessen tweets der Jahre 2007 – 2009 enthalten sind. Da ich das Buch nicht gelesen habe, enthalte ich mich auch einer Meinung zur inhaltlichen Qualität. Ist auch gar nicht gefragt, da der Autor selbst weder die Intention des Verkaufs, noch irgendeiner literarischen Bereicherung mit seiner Publikation verfolgte – wie er selbst in einem Interview bemerkte:

No, I’ve no intention of selling it. I was interested in archiving my tweets in an interesting way, and testing out some ideas around XML-based publishing, design, layout and internet-enabled print-on-demand. I like playing with the notions of permanence and transience, and the prejudices towards these that the internet and books engender. I thought it would provoke some good debate too, and it has.”

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Und schließlich eine Auflistung von Stefan Winterbauer über zehn Dinge, die an twittern nerven.

ps. Wir twittern (oder tweeten?) ja auch…

pps. Der “twitter-Skandal” von Winnenden ist völlig an mir vorbeigegangen (Dank an Maria für die Info!). Wem es ähnlich geht, der kann sich hier und hier einen Einblick verschaffen.

tm

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1 Kommentar zu „Something about twitter“

  1. NEUSITE Blog» Blogarchiv » To kill a mockingbird sagt:

    [...] Something about twitter [...]

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