Fortschreitende Digitalisierung von Archiven im Dienste der Allgemeinheit

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Die Dienstleistung Google Books (hierzulande Google Buchsuche) erweitert ihr digitales Angebot um komplette Zeitschriften-Archive. Darunter die Monatsausgaben von Popular Science, ein bis in das Jahr 1872 zurückreichendes Wissenschaftsmagazin, zu dessen Autoren auch Persönlichkeiten wie Charles Darwin oder Thomas Edison zählten. Die von Google digitalisierten und kostenlos im Volltext abrufbaren Magazine, zu denen aktuell das New York Magazin, das Bullitin of Atomic Scientists und Popular Mechanics gehören, stellen einen wertvollen Beitrag für die weltweite Verfügbarkeit des in Büchern gespeicherten Wissens dar.

Bereits im November stellte Google die ersten Teile des umfangreichen Fotoarchives des US-amerikanischen Fotojournalismus-Magazins “Life” ins Internet. Diese Bildersammlung umfasst insgesamt rund 10 Millionen Photos und gilt als eines der wichtigsten Archive des 20. Jahrhunderts. Was nun an “Life”-Photographien unbeschränkt und kostenlos im Web zur Verfügung steht, war in großen Teilen noch nicht einmal veröffentlicht.

Auch Wikipedia forciert die allmähliche Digitalisierung von Kulturgut. So stellte Anfang Dezember das Bundesarchiv der Online-Enzyklopädie rund 100.000 historische Photos zur freien Verfügung. Hierduch komme man dem Ziel näher, so Angeloka Menne-Haritz, Vizepräsidentin des Bundesarchivs, alle elf Millionen im Archiv aufbewahrten Bilder frei zugänglich zu machen. Das Bundesarchiv hatte schon Ende 2007 damit begonnen, sein digitales Bildarchiv online verfügbar zu machen. Derzeit sind 170.000 Bilder zur Einsicht freigegeben.

tm

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